Moderation 6. Fachtag im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus
Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege stand im Mittelpunkt des digitalen Fachkongresse
Sandra Pabst moderierte den 6. Fachtag im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Im Mittelpunkt des digitalen Fachkongresses standen zentrale Fragen rund um die Vereinbarkeit von Familie mit Beruf und Pflege. Organisiert wurde der Kongress vom Bundesamt für Familie und gesellschaftliche Aufgaben Bafza sowie vom Bundesfamilienministerium.
Ein besonderer Fokus lag auf der Situation von Menschen, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit Verantwortung für Kinder, Angehörige oder pflegebedürftige Familienmitglieder übernehmen.
Dabei wurde deutlich: Pflege betrifft nicht nur ältere Menschen. Auch Kinder und Jugendliche übernehmen in Familien häufig Verantwortung — oft unsichtbar. Der Satz „In jeder Schulklasse sitzt ein Kind, das einen Angehörigen pflegt“ machte eindrücklich sichtbar, wie relevant das Thema für die gesamte Gesellschaft ist.
Diskutiert wurde, welche Strukturen notwendig sind, damit Vereinbarkeit im Alltag gelingen kann.
Dazu gehören niedrigschwellige Unterstützungsangebote, Netzwerke vor Ort, flexible Rahmenbedingungen und Orte, an denen Menschen Beratung, Entlastung und Begegnung finden.
Mehrgenerationenhäuser als Anlaufstelle für Unterstützung und Netzwerk
Eine wichtige Rolle spielen dabei die Mehrgenerationenhäuser. Sie sind Anlaufstellen, Begegnungsorte und lokale Unterstützungsstrukturen zugleich.
Sie bringen Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen und leisten einen wichtigen Beitrag, im Familien und Pflegende zu entlasten.
Sandra Pabst führte als Moderatorin durch die digitalen Fachtage, leitete Gespräche, Diskussionen und Übergänge.![]()
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Fotos: Privat